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    Ergonomische Arbeitsplätze

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    Ergonomische Arbeitsplätze in der Industrie

    Nicht nur im Büro, sondern auch in der Industrie gewinnen ergonomische Arbeitsplätze auch in der Region Bielefeld immer mehr an Relevanz. In der Industrie spricht man von einem ergonomischen Arbeitsplatz, wenn Abläufe und Rahmenbedingungen am Beschäftigten ausgerichtet sind. Stress der Mitarbeiter soll abgebaut werden und die Bewegungsfreiheit der Mitarbeiter soll gefördert werden. Es soll eine Wohlfühlatmosphäre geschaffen werden, die Teil des betrieblichen Gesundheitsschutzes ist.

    Unser Team steht Ihnen jederzeit gerne beratend zur Seite und entwickelt mit Ihnen gemeinsam ergonomische und prozessoptimierte Arbeitsplatzsysteme, damit auch Ihr Unternehmen von den Vorteilen der Ergonomie im Arbeitsalltag profitieren kann.

    Vor wenigen Jahren war betriebliches Gesundheitsmanagement noch ein völlig neuer Begriff, der mit Kopfschütteln abgetan wurde. Heute ist es ein erfolgskritischer Faktor. Gesunde Mitarbeiter sind schließlich motivierte und zufriedene Mitarbeiter, die das Unternehmer mit Produktivität zum Erfolg führen. Ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze sind ein Beitrag zur Vermeidung von Muskel- oder Skelett-Erkrankungen, die Ursache für fast ein Viertel der Arbeitsunfähigkeitstage sind.

    Grundlegendes

    Grundlegend sollen sich Arbeitsplätze durch Humanität und Wirtschaftlichkeit auszeichnen. Unter Humanität versteht man, dass Beschäftigte keinen kurz-, mittel-, oder langfristigen Über- oder Unterforderungen ausgesetzt sind. Der Arbeitsplatz und die Arbeitsatmosphäre sollen menschengerecht gestaltet sein. Zu dem Oberbegriff des ergonomischen Arbeitsplatzes gehört neben dem reinen Arbeitsplatz an sich auch die Arbeitszeit- und die Schichtplangestaltung sowie die Beleuchtung, die Farbgestaltung und die Arbeitsmaterialien an sich.

    Auf Grundlage von ergonomischen Erkenntnissen sollen zudem beste Arbeitsergebnisse erzielt werden und eine Wettbewerbsfähigkeit garantiert werden. Durch ergonomische Arbeitsplätze nehmen Gesundheitsrisiken und Ermüdungserscheinungen ab, was zu einer steigenden Produktivität führt und ein besseres Gesamtergebnis für das Unternehmen mit sich bringt. Mitarbeiter haben zunehmend weniger Krankheitstage und die Motivation steigt.

    Viel zu häufig arbeiten Menschen in einer sogenannten Zwangshaltung. Hierunter versteht man eine Haltung, die entsteht, wenn Mitarbeiter zu wenig Bewegungsfreiraum bei ihrer Tätigkeit haben. Eine statische Körperhaltung die länger als vier Sekunden, mit angespannten Muskeln und ohne Chance auf Entspannung, gehalten werde muss, schränkt bereits die Bewegungsfreiheit ein. Langes Sitzen, Stehen, Knien, Liegen oder Arbeiten in Rumpfbeuge sind nur einige Beispiele für eine solche Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Hieraus resultieren gesundheitliche Probleme im Nacken, der Halswirbelsäule und der Lendenwirbelsäule.

    Zusammenfassend ist Ergonomie die Anpassung der Arbeit an die Eigenschaften und Fähigkeiten des Mitarbeiters durch die Gestaltung von Arbeitsmitteln, der Arbeitsumgebung, dem Arbeitsplatz, der Arbeitsorganisation und den Arbeitsinhalten.

    Gesetzliche Richtlinien

    Die Sicherstellung eines ergonomischen Arbeitsplatzes ist nicht nur eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers. Vielmehr ist er hierzu gesetzliche verpflichtet. Dauerhaftes Arbeiten in einer nicht passenden Arbeitsumgebung kann krank machen. Aufgrund dessen wurden präventive Arbeitsschutzregelungen getroffen. Sie sollen den Arbeitnehmer schützen und durch einen ergonomischen Arbeitsplatz arbeitsfähig halten.

    Die wichtigsten Regelungen finden sich in §§ 3, 5, 6 ArbSchG. Weitere Regelungen sind außerdem in der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), der Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV), DIN EN ISO 9241 und DIN EN ISO 10075 zu finden.

    Individuelle Lösungen

    Gerade in der Industrie ist es wichtig, das Arbeitsgriffe leicht von der Hand gehen. Hierfür eignen sich insbesondere höhenverstellbare Arbeitstische. Die Funktion der Höhenverstellbarkeit kann sowohl manuell als auch elektrisch erfolgen. Der dazu gehörige Stuhl muss ebenfalls individuell für den Mitarbeiter anpassbar sein. Zusätzlich kann der Tisch fahrbar sein und eine Rotationsachse nach vertikal und horizontal haben, um eine individuelle Anpassung zu ermöglichen. Ziel der individuellen Anpassbarkeit sollte es sein, die optimale Position für Handgriffe zu haben. Wichtig ist hierbei die Greifraumzone. Sie fällt bei jedem Menschen anders aus, da sie von Körpergröße und Proportionen abhängig ist. Jeder Mitarbeiter hat andere physische Eigenschaften. Diese hängen vom Geschlecht, Alter und der physischen Konstitution ab. Direkt vor dem Mitarbeiter auf dem Arbeitstisch befindet sich die sogenannte Beidhandzone. Ist der Mitarbeiter in der Lage, alle notwendigen Mittel zur Erfüllung seiner Arbeit, ohne Drehungen und problemlos aufzunehmen, spricht man von der Einhandzone.

    Um die Greifraumzone für jeden Mitarbeiter optimal ausgerichtet zu haben, ist die individuelle Einrichtung des Arbeitsplatzes von hoher Bedeutung. Ein perfekt eingerichteter Arbeitsplatz, der an die Bedürfnisse des Mitarbeiters angepasst ist, erhöht die Produktivität und entlastet die Mitarbeiter.

    Gerade wenn ein Arbeitsplatz von mehreren Mitarbeitern genutzt wird, was durch den üblichen Schichtdienst in der Industrie keine Seltenheit ist, ist es wichtig, dass der Arbeitsplatz schnell und individuell angepasst werden kann. Der Arbeitsplatz sollte mit wenigen Handgriffen an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können.

    • -Die Funktion der Höhenverstellbarkeit kann sowohl manuell als auch elektrisch oder hydraulisch erfolgen.
    • -Zusätzlich kann der Tisch fahrbar sein und eine Rotationsachse nach vertikal und /oder vertikal haben. Eine zusätzliche Kippfunktion ermöglicht weitere individuelle Anpassungen.
    • -Gerade die individuellen Lösung zu einem speziellen Produkt ermöglichen kürzere Handlings-und Montagezeiten.

    Beratung

    Maßgenschneiderte ergonomische Lösungen sind Lösungen von der Stange definitiv vorzuziehen. Jedes Unternehmen ist anders und benötigte individuell abgestimmte Maßnahmen. Hierfür eignet sich die Zusammenarbeit mit einem Profi.

    Da ergonomische Arbeitsplatzgestaltung als Teil der Verhältnisprävention in erster Linie voraussetzt, dass Risiken und Gestaltungsmöglichkeiten überhaupt erkannt und beurteilt werden können, um nicht am falschen Ende aktiv zu werden, empfiehlt es sich, Hilfe von einem Profi in Anspruch zu nehmen.

    Eine individuelle Beratung und Analyse des Unternehmens ist von großer Bedeutung um die Arbeitsplätze so ergonomisch wie möglich zu gestalten. Hieraus resultiert der höchste Grad an Produktivität und Effizenz.

    Ein guter ergonomischer Arbeitsplatz in der Industrie zeichnet sich durch einen höhenverstellbaren und in der Winkelung verstellbaren, mobilen Tisch aus. Dieser Arbeitsplatz sollte gut ausgeleuchtet sein und alle notwendigen Materialen sollten in greifbarere Nähe sein. Dies kann zum Beispiel durch Aufbauten gelöst werden.

    Der Arbeitsplatz muss des Weiteren flexibel anpassbar sein. Das heißt zum einen für andere Mitarbeiter, als auch in seiner Anordnung oder durch Austauschen des Zubehörs.

    Sie benötigen eine Beratung zum Thema ergonomische Arbeitsplätze? Wir sind jederzeit sehr gerne für Sie da! Bitte senden Sie uns eine Nachricht über unser Kontaktformular oder rufen Sie uns an unter: 0521-201 80 25.